SG Paaren 1951 e.V. - Vereinsgeschichte
SG Paaren 1951 e.V.

 

Die Entstehung der SG Paaren


Das wichtigste Datum der SG Paaren war der 01. Februar 1951. Die SG Paaren wurde gegründet und in die Sektionen Fußball und Turnen unterteilt. Verantwortliche der Sektion Fußball warten Erwin Kindler und Werner Dickschat. Später wurde Günter Zimpel zum Sektionsleiter ernannt. Als Sportplatz diente ein von Russen angelegter „Sandacker“ und der Punktspielbetrieb wurde in der 2. Kreisklasse gestartet. Später entstand eine zweite Männermannschaft und ein Juniorenteam. Diese Juniorenmannschaft sollte in den Jahren 1953 bis 1955 für Furore sorgen und die SG Paaren weit über die Dorfgrenzen berühmt und berüchtigt machen. Noch heute kommen ältere Dorfbewohner ins Schwärmen, wenn man von den „roten Teufeln“ spricht. Der Russenplatz wurde durch einen neu angelegten Sportplatz, umgeben von jungen Pappeln, ersetzt. Die Pappeln stehen noch heut an dem Ort und erzählen von mitreißenden und spannenden Fußballschlachten, die dort über Jahrzehnte stattgefunden haben. Zur glorreichen Mannschaft der „roten Teufel“ gehörten Dieter Bachmann, Norbert Schmidt, Peter Trenn, Horst Orcelski, Günter Seeburg, Wilhelm Liepe, Johann Kreisl, Wolfgang Schulz, Theo Burand, Klaus Rock, Walter und Horst Kuhnt, Werner Reinsch, Klaus Thiele und Horst Brandenburg. Die erste Mannschaft schaffte 1959 den mühsamen Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Spieler wie Horst Bergemann, Erhard Bathe, Hansi Kreisl, Wolfgang Gohla, Detlef Murawski und Peter Poganiatz waren damals die Stützen der Aufstiegsmannschaft. Die SG Paaren hatte damals aber auch zwei Berühmtheiten in ihren Reihen. Dieter Heinrich, seinerseits Paarens einziger Nationalspieler, spielte in einer deutschen Taub-Stummen-Auswahl. Und dann war da noch Franz Kreisl. Er war Paarens wohl berühmtester Stürmer. Seine Schusskraft machte ihn im Havelland berühmt und berüchtigt. So mancher Torhüter bekam Angstzustände beim Gedanken, einen von Kreisl geschossenen Elfer halten zu müssen. 1963 verpasste die SG Paaren nur knapp den Aufstieg. Ein Jahr später sollte dies dann doch gelingen. Sie waren in der Bezirksklasse angekommen. Zwei Jahre verweilte die SG Paaren in der Bezirksklasse bevor dann 1966 der bittere Gang eine Liga tiefer, angetreten werden musste. Lange Zeit spielte Paaren noch in der Kreisklasse. Doch irgendwann stellte sich die Mittelmäßigkeit ein. Viele der Aufstiegshelden hatten lang schon aufgehört und Spielern wie Murawski und Poganiatz folgten keine Leistungsträger. Also trat das ein, was niemand der einstigen Bezirksklasseelf wahr haben wollte. Die Sektion Fußball der SG Paaren wurde an einem Maitag 1991 aufgelöst und sollte es für lange Zeit bleiben. Bis 1996 die EM in England stattfand und die Fußballeuphorie nach dem deutschen EM-Titel wieder nach Paaren schwappte. Auf einmal wurde in Paaren wieder Fußball gespielt. Erst wie einst 1951 nur untereinander, bis eine Art Freizeitliga gegründet wurde. Teams aus Börnicke, Grünefeld, Wansdorf und Pausin traten gegen Paaren an. Das Team war auch meine erste Station in Paaren. Ich hatte das Vergnügen mit Spielern wie Peter Klinger, Siegfried Greger, Thomas & Christian Bathe, Marcel Klinger, Mike Jurganczinski, Bernd Forkert und Axel Ganzer spielen zu dürfen. Immer wieder wurde herum diskutiert ob man sich nicht wieder zum offiziellen Punktspielbetrieb anmelden sollte. Bis im Jahre 2001 das für unmöglich Gehaltene eintrat. Die SG Paaren bestritt am 26. August 2001 sein erstes Punktspiel gegen den FC Markee. Und man startete gar nicht schlecht nach 2-0 Führung (beide Tore Thomas Bathe) musste man sich nur knapp mit 3-2 geschlagen geben. Es sollte knapp anderthalb Jahre dauern bis Paaren an einem Sonntag im Februar 2003 den ersten Sieg nach der Neuanmeldung erzielte. Auf Kunstrasen fegte man die Elf von Potsdam West mit 3:0 vom Platz. Mario Müller erzielte damals alle drei Treffer. Von nun an wurde der ein oder andere Sieg eingefahren. Die SG Paaren hat vielen Spielern die Möglichkeit gegeben Fußball zu spielen. Spieler wie Daniel Haustein, David Graubner, Marvin Nikov, Ronny Schmidt u.a. waren feste Größen im Paarener Kader. Die SG Paaren war immer auch ein wenig multikulturell. Spieler wie Marvin Nikov (bulgar. Wurzel), Piotr Rossbach (Polen), Erkan Mencik (Türkei), Markus Obando Ahmend (Costa Rica) waren gern gesehene Mannschaftskameraden. Den Vorsitz übernahm Bernd Forkert von Siegfried Greger. Lange Zeit war Peter Klinger als Trainer tätig. Er zählte außerdem zu den wichtigsten Sponsoren des Vereins. Bis 2008 ein Neuanfang gewagt wurde. Neuer Trainer wurde Ronny Braatz. Er brachte mit Frank Thaege einen Torwarttrainer mit ins Team.


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